Warten…..

Wie bin ich eigentlich darauf gekommen, ein Auslandsjahr zu machen? …

Alles hat damit angefangen, dass ich vor drei Jahren in den Sommerferien ein englischsprachiges Graffiti- Camp in Berlin besucht habe. Dies war der Auslöser für meinen großen Wunsch, ein Auslandsjahr zu machen.

Für mich stand auch sofort fest, dass es in die USA gehen sollte, da ich schon immer viel von dem Land gehört habe, aber noch nie dort gewesen war. Im Mai 2014 war ich dann auf einer Infoveranstaltung bei Ayusa, das war eine Empfehlung von Bekannten. Meine Eltern schenkten mir eine zweiwöchige Sprachreise nach England, um zu testen, wie ich mit der neuen Situation umgehen würde. In England angekommen merkte ich, wie sehr es mir gefiel, in einer Gastfamilie zu wohnen und auf eine englischsprachige Schule zu gehen. Es hat mir so gut gefallen, dass ich ein Jahr lang sparte, um in den Sommerferien darauf an einer weiteren Sprachreise nach England teilzunehmen. Vor einem Jahr habe ich mich dann bei Ayusa um ein Stipendium beworben.
Viele Formulare mussten ausgefüllt werden und im November letzten Jahres gab es den Stipendienauswahltag in Berlin. Am Ende erhielt ich auch ein kleines Stipendium, welches jedoch die Finanzierung des Vorhabens kaum unterstützt.
Weihnachten überraschten mich meine Eltern, indem sie mir sagten, sie würden mir mein Auslandsjahr ermöglichen. Darüber war ich extrem glücklich und freute mich bereits auf den Sommer.
Jedoch hätte ich nie gedacht, dass es noch so viel Vorbereitung bedarf.
Ich musste die Schulbefreiung für das Schuljahr und das Visum beantragen, ärztliche Bescheinigungen besorgen….
Außerdem musste ich mich auch um die Schule kümmern, vor allem weil wir zu diesem Zeitpunkt Prüfungen geschrieben haben, wodurch alles noch ein wenig stressiger wurde.
Jetzt habe ich mittlerweile schon Ferien, aber kann diese nicht wirklich genießen. Ich habe noch  keine Gastfamilie und ich kann auch nicht wirklich etwas unternehmen, weil ich denke, dass es jeden Augenblick losgehen könnte.

Genau dieses Warten ist für mich gerade die schwierigste Phase bisher. Nach der langen Vorbereitung wünsche ich mir nichts sehnlicher, als den Start in mein Auslandsjahr.

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